Das Fundament deiner Anlage: Die Unterkonstruktion. Alles Wissenswerte findest du in diesem Artikel.
Das Fundament der PV-Anlage
Worauf es bei der Unterkonstruktion deiner PV-Anlage ankommt
Lass uns heute mal über ein Thema sprechen, das auf den ersten Blick nicht so spannend klingt, aber absolut entscheidend für deine Photovoltaikanlage ist: die Unterkonstruktion. Ja, ich weiß, der Begriff allein klingt schon ein bisschen nach Bauwesen und Statik (und ein kleines bisschen nach Langeweile), aber glaub mir – ohne die richtige Unterkonstruktion läuft auf deinem Dach gar nichts. Also schnall dich an, denn wir tauchen ein in die Welt der Montagesysteme und schauen uns an, warum sie so wichtig sind und wie du die beste für deine PV-Anlage auswählst.
PV-Anlage Unterkonstruktion: Was ist das?
Stell dir die Unterkonstruktion einfach wie das Skelett deiner Anlage vor. Klar, die Solarmodule bekommen den ganzen Ruhm, weil sie den Strom produzieren, aber ohne das Montagesystem, auf dem sie befestigt werden, hätten sie keine Chance. Die Module könnten buchstäblich nicht funktionieren – oder, sagen wir es mal so: Sie würden bei der ersten Windböe quer durch die Nachbarschaft fliegen. Die Unterkonstruktion hält also nicht nur deine Module sicher auf dem Dach, sondern sorgt auch dafür, dass sie im richtigen Winkel stehen, um das Maximum an Sonnenenergie einzufangen.
Jetzt fragst du dich wahrscheinlich: „Okay, aber worauf kommt es bei einer Unterkonstruktion an?“ Nun, die Antwort hängt ein bisschen von deinem Dach und den spezifischen Bedingungen ab. Es gibt Unterkonstruktionen für praktisch jeden Dachtyp, ob Schrägdach, Flachdach oder sogar Carports und Garagen. Der Trick ist, das richtige System für dein Dach auszuwählen – eines, das stabil, langlebig und an die Gegebenheiten vor Ort angepasst ist.
Für Schrägdächer gibt es zum Beispiel spezielle Haken und Schienen, die an den Dachsparren befestigt werden. Diese sind so konzipiert, dass sie die Dachziegel nicht beschädigen und trotzdem maximale Stabilität bieten. Und hier kommt auch der Neigungswinkel ins Spiel: Deine Module sollten nämlich möglichst im optimalen Winkel zur Sonne stehen – das ist meistens so zwischen 30 und 35 Grad. Die Unterkonstruktion sorgt dafür, dass dieser Winkel eingehalten wird, selbst wenn dein Dach steiler oder flacher ist. Klingt doch schon besser, oder?
PV-Anlage Unterkonstruktion bei Flachdächern
Bei Flachdächern sieht die Sache ein bisschen anders aus. Hier kannst du die Module nicht einfach direkt auf das Dach legen, weil sie dann keinen optimalen Winkel zur Sonne haben. Stattdessen brauchst du spezielle Montagesysteme, die die Module in den richtigen Neigungswinkel bringen – ohne dabei das Dach zu durchlöchern. Warum ist das wichtig? Ganz einfach: Dein Dach soll auch in Zukunft dicht bleiben. Kein Mensch hat Lust auf ein Solarsystem, das zwar Strom erzeugt, aber gleichzeitig für nasse Flecken an der Wohnzimmerdecke sorgt. Deshalb werden bei Flachdächern in der Regel ballastierte Systeme verwendet. Das bedeutet, dass die Konstruktion mit Gewichten gesichert wird, ohne dass in das Dach gebohrt werden muss. Clever, oder?
Und dann gibt es noch die sogenannten Ost-West-Systeme. Die sind besonders spannend, wenn du dein Dach optimal nutzen möchtest, aber vielleicht nicht die perfekte Südausrichtung hast. Hier werden die Module so aufgestellt, dass sie sowohl die Morgen- als auch die Nachmittagssonne optimal einfangen. Das mag vielleicht ein bisschen weniger Ertrag als eine perfekte Südausrichtung bringen, aber es gleicht die Produktion über den Tag hinweg aus und kann in vielen Fällen die beste Lösung sein.
Das Material der PV-Unterkonstruktion
Natürlich musst du bei der Auswahl der Unterkonstruktion auch das Material im Blick haben. Die meisten Montagesysteme bestehen aus Aluminium oder Edelstahl. Warum? Weil diese Materialien leicht, aber extrem robust sind. Und das ist auch gut so, denn die Konstruktion muss ja einiges aushalten – Wind, Regen, Schnee, und das Ganze am besten für die nächsten 20, 30 oder sogar 40 Jahre. Wenn du also in eine gute Unterkonstruktion investierst, stellst du sicher, dass deine Solarmodule sicher und fest sitzen und unter allen Witterungsbedingungen stabil bleiben. Und seien wir ehrlich: Niemand will alle paar Jahre aufs Dach klettern, nur um eine wackelige Solaranlage wieder geradezurücken, oder?
Jetzt kommt noch ein kleines, aber wichtiges Detail ins Spiel: die Erdung. Deine Unterkonstruktion muss nämlich auch ordentlich geerdet sein. Das klingt erstmal technisch, ist aber im Grunde nur eine weitere Schutzmaßnahme. Sollte ein Blitz in der Nähe einschlagen, leitet die Erdung die Energie sicher ab und schützt deine Anlage und dein Haus vor größeren Schäden.
Fazit
Also, was haben wir heute gelernt? Die Unterkonstruktion ist vielleicht nicht der glamouröseste Teil deiner PV-Anlage, aber sie ist unverzichtbar. Sie sorgt dafür, dass deine Solarmodule sicher auf dem Dach befestigt sind, den richtigen Winkel zur Sonne haben und auch in stürmischen Zeiten dort bleiben, wo sie hingehören. Egal, ob du ein Schrägdach, ein Flachdach oder eine Ost-West-Ausrichtung hast – es gibt für jeden Fall das passende Montagesystem. Und wenn du das richtige wählst, sparst du dir nicht nur Kopfschmerzen, sondern holst auch das Maximum aus deiner Solaranlage heraus. Mehr über die PV-Unterkonstruktion findest du in diesem Video.
Falls du dir nicht sicher bist, welches System für dich das richtige ist oder du Hilfe bei der Auswahl der passenden Unterkonstruktion brauchst, melde dich einfach bei uns. Wir helfen dir gerne dabei, die perfekte Lösung für dein Dach zu finden – damit deine Solaranlage sicher und effizient läuft, von Tag eins an und für viele Jahre danach!
Dein Team von PV Eigenbau


